Hier direkt ein weiteres Thema (ja ich prokrastiniere gerade mal wieder aufs härteste ):

Schubladendenken bei Genres. Dieses Thema beschäftigt mich glaube ich unverhältnismäßig viel, aber ich möchte hier aus der Sicht eine Neuroinformatikers bzw der Verhaltensbiologie mal eine Lanze fürs Schubladendenken brechen: 

Ich höre tatsächlich immer häufiger:
"Ist doch egal - ist alles Metal. Ich lasse mich da nicht in Schubladen stecken." 

Quatsch. Der Mensch BRAUCHT Schubladen. Wenn wir die nicht hätten, wäre jeder Ball ein eigenes Objekt, weil er eine andere Struktur, Farbe, Gewicht oder sonst wie unterschiedlich wäre. Wir könnten in unserem Kopf die Bälle nicht zusammen fassen und würden nur unter der Last der Bälle schon fast zusammenbrechen. 

Es funktioniert so, dass wir Eigenschaften nehmen, diese auf eine Übergruppe anwenden und dadurch Subgruppen (Subgenres bilden). Auf den Metal bezogen heißt das: 
Anteile von Hiphop →  Crossover/Nu Metal
"Gekeife"/Misanthropie/und weiteres → Black Metal
Christliche Inhalte 
→ White Metal
usw. usf....

Worauf ich hinaus will, ist, dass man natürlich nicht alle Bands/Genres kennen kann, aber dass die Einteilung Sinn macht. 
Sage ich also jemanden, dass ich Bands wie Devourment, Cephalotripsy und Katalepsy mag, aber nicht Dying Fetus, dann reicht "Death Metal" oder gar "Metal" aus Überbegriff nicht mehr. Dann macht tatsächlich Slam Death Metal Sinn um weitere Bands zu empfehlen (z.B. Abominable Putridity). 

Gefällt mir Gorgoroth aber kein Dimmu Borgir, dann reicht auch kein "Black Metal" mehr aus - wobei Dimmu wohl schon fast Pop BM wäre


Genug von mir - wie seht ihr das? 
Kommentare (4)
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Scheiß Drauf ich mache meine Eigne Schublade auf mit Blackjack und Nutten


Sorry, du machst eigentlich einen recht klaren und anständigen Eindruck, aber zumindest dieser Beitrag (der 1. obere) ist echt schwachfug. Gründe folgend .

Egal ob in der Physik (habe einige Semester Physik studiert) als auch in der Biologie, Neurologie und Informatik (Studiere jetzt Neuroinformatik) habe ich mit nem Haufen an intelligenten Menschen zu tun gehabt. Von der Mathematik nicht zu schweigen.

In absolut JEDEM wissenschaftlichen Bereich wird konsequent kategorisiert und in "schub...  mehr
Was es aber dann genau wird entscheidet deine Emotion
Da muss ich doch etwas widersprechen. Schubladen sind für Leute, die nicht schlau genug sind, um mit Chaos umzugehen. Eine Einteilung mag empirisch-wissentschaftlich ja Sinn haben - das DENKEN in Schubladen aber nicht.

Zu dem ist es völlig wurscht welche Schublade man hört - es muss gefallen. Um das geht es für den Musikhörer. Egal welche Richtung (und genau dadurch wird das "Schubladendenken" individuell ausgehebelt) - solange es dem Hörer gefällt gibt es auch für den Hörer rein auf das Hören ...  mehr
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